Die Gitarre

Ein so bekanntes wie vielseitig einsetzbares Instrument.

Aber was macht eine Gitarre aus und worin unterscheiden sich die mittlerweile fast unüberschaubar vielen Gitarrenmodelle voneinander? Darum geht es in diesem Artikel.

Zuerst einmal etwas über die drei verschiedenen Instrumente, die man üblicherweise zum Begriff Gitarre zusammenfasst: Das dem Vorgänger der heutigen Gitarre, der Vihuela, ähnlichste Instrument ist die Konzertgitarre (auch „klassisch“ genannt). Wie der Name zu verraten mag, wird sie heute überwiegend (nicht jedoch ausschließlich) für das klassische Spiel benutzt.

Typisches Merkmal einer Konzertgitarre ist die Nylon-Besaitung, wobei die Basssaiten mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen sind. Dies ist für Anfänger besonders günstig, weil Kunststoff-Saiten nicht so viel Kraft von der Greifhand erfordern wie die Stahlsaiten bei Western- und elektrischen Gitarren. Des Weiteren hat die Konzertgitarre ein etwas breiteres Griffbrett. Für die Decke, also die den Saiten zugewandte und damit schwingungstechnisch wichtigste Korpusseite, verwendet man üblicherweise entweder Zedern- oder Fichtenholz. Während die etwas dunklere Zederndecke für einen leicht perkussiven, aber voluminösen Sound sorgt, ist Fichtenholz bei Gitarristen für einen weichen, aber sich im Laufe der Zeit entwickelnden Klang bekannt. Für Boden und Zargen sind hingegen Holzarten wie Palisander, Mahagoni, Zypresse oder Sapelli. In der unteren Preisklasse wird meist Laminat verwendet, einen noch schöneren Klang erreicht man durch Einsatz von massiven Hölzern.

Gitarren gibt es in verschiedenen Größen: für Kinder sind (vor allem im Konzertgitarrenbereich) zahlreiche 1/2 und 3/4-Modelle zu erwerben. Die große ist die 4/4 Größe, die meistens ab ca. dem 12 Lebensjahr in Form und Größe in Frage kommt.
Der klassischen Gitarre vom Aussehen her ähnlich, jedoch ein ganz anderes Spielgefühl bietend ist die heute in fast allen populären Musik-Genres eingesetzte Western- oder Akustikgitarre. Dieses vollständig mit Stahlsaiten ausgestattete Instrument ist oft etwas schwerer, da der Saitenzug mehr Stabilität von Korpus und Hals erfordert. Letzterer wird deshalb mit einem Spannstab von innen gestützt. Western-Gitarren können sich in Sachen Korpusform und Bautyp sehr unterscheiden, hier kann ich für mehr Info (nicht nur Westerngitarren betreffend) die Seite Gitarren Laden Hamburg empfehlen.

Schließlich fehlt nur noch die elektrische Gitarre. Diese unterscheidet sich deutlich von ihren akustischen Geschwistern, denn sie besitzt praktisch keinen Korpus. Während Jazz-Gitarren noch einen schmalen Klangkörper aufweisen, fehlt bei der Solidbody-Ausführung jeglicher Hohlraum. Deshalb wird die nötige Verstärkung der Klänge elektrisch erreicht. E-Gitarren sind schon sehr günstig zu erwerben, man sollte allerdings beachten, dass sie ohne Ausstattung wie den Verstärker praktisch nicht einsetzbar ist.

Bekannte Gitarrenhersteller sind: Admira, Pro Arte, Artesano guitars, Breedlove,CORT, Guild, Hagstrom, Höfner, Hopf, Ibanez, La Mancha, Martin, LAG, Lakewood, Ortega, Seagull, Schecter ,Stagg, Takamine, Tanglewood und YAMAHA.

Eine gute Empfehlung ist, diese im Musikhaus in Hamburg anzustesten und sich beraten zu lassen.

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