Vorratsdatenspeicherung aktiv verhindernWeblog
Kämpft für Euer Grundrecht auf Privatsphäre
Die Politik plant derzeit die gesamte Internetkommunikation Deutschland auf Vorrat zu speichern - Wie ein Spiegel unserer Träume, Wünsche, Geheimnisse, aber auch Interessen, ob politisch oder wirtschaftlich, werden verdachtsunabhängig durch die Internet Provider auf Zwang der Politik gespeichert und zur Durchsuchung bereitgehalten.
Dass das keine Lösung für die Ohnmacht des Staates gegenüber den neuen Medien ist, ist klar. Weder Terrorismus, noch Kinderschändung lassen sich hierüber aktiv verhindern. Täter und Propaganda finden Ihren Weg, Daten werden verschlüsselt, bestraft wird nur der mündige Bürger, der sich aufgrund fahdenscheiniger Argumente unter Generalverdacht stellt.
Eine Wichtige Instanz zur Beschwerde - und zur Verhinderung des geplanten Gesetzes, sind die Bundestagsabgeordneten in Deutschland. Diese, ziemlich genervt von der bisherigen, ernstgemeinten Mailflut besorgter Bürger zu diesem Thema, reagieren derzeit sehr Verhalten auf diese Protestbriefe.
Dennoch - oder gerade deshalb, sollten diese noch weiter intensiviert werden. Jeder ernstgemeinte Brief zählt.
Auf einen Schlag einen Beschwerdebrief an über 400 Abgeordnete zu schicken ist dabei sehr einfach gestaltet. Unter vorratsdatenspeicherung.de findet sich hierfür ein Formular, was einem dabei in allen Punkten unterstützt.
Wer möchte, kann übrigens auch einer Sammelklage gegen Vorratsdatenspeicherung beitreten.
Folgend findet sich meinen Brief, alle Abgeordneten-Reaktionen werden hier selbstverständlich aufgeführt.

Dass das keine Lösung für die Ohnmacht des Staates gegenüber den neuen Medien ist, ist klar. Weder Terrorismus, noch Kinderschändung lassen sich hierüber aktiv verhindern. Täter und Propaganda finden Ihren Weg, Daten werden verschlüsselt, bestraft wird nur der mündige Bürger, der sich aufgrund fahdenscheiniger Argumente unter Generalverdacht stellt.
Eine Wichtige Instanz zur Beschwerde - und zur Verhinderung des geplanten Gesetzes, sind die Bundestagsabgeordneten in Deutschland. Diese, ziemlich genervt von der bisherigen, ernstgemeinten Mailflut besorgter Bürger zu diesem Thema, reagieren derzeit sehr Verhalten auf diese Protestbriefe.
Dennoch - oder gerade deshalb, sollten diese noch weiter intensiviert werden. Jeder ernstgemeinte Brief zählt.
Auf einen Schlag einen Beschwerdebrief an über 400 Abgeordnete zu schicken ist dabei sehr einfach gestaltet. Unter vorratsdatenspeicherung.de findet sich hierfür ein Formular, was einem dabei in allen Punkten unterstützt.
Wer möchte, kann übrigens auch einer Sammelklage gegen Vorratsdatenspeicherung beitreten.
Folgend findet sich meinen Brief, alle Abgeordneten-Reaktionen werden hier selbstverständlich aufgeführt.
ZITAT
Sehr geehrte Damen und Herren,
als mündiger Bürger ersuche ich Ihre Unterstützung im Kampf gegen den verfassungsfeindlichen Vorstoß gegen die Privatsphäre, der angestrengten Vorratsdatenspeicherung.
Sie als verantwortungsvoller Abgeordneter gehören hierbei der wichtigsten Entscheidungsinstanz in unserem Land an und können durch Ihre Entscheidung wesentlich zur Beibehaltung der Rechtsstaatlichkeit beitragen.
Das angegebene Hauptziel der Vorratsdatenspeicherung - die Bekämpfung von Verbrechen und Terrorismus, ist zwar äußerst edel, heiligt aber nicht die Mittel.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Kosten durch die Anhäufung und Speicherung dieser gigantischen Datenmenge entsteht, was vor allem den gesamten Mittelstand bedroht: Wie sollen solche Datenmengen denn indexiert werden oder gar im vernünftigen Zeitraum durchsuchbar sein?
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Begehrlichkeiten entstehen: Der gesamte Datenverkehr, Kreditkartendaten, persönlicher Austausch und Vorlieben, brisante Geschäftsgeheimnisse (z.T. börsenrelevant). Eine zentrale Sammlung aller Daten rufen auch gerne Institutionen, wie das Finanzamt, Polizei ohne Gerichtsbeschluss oder gar verbrecherische, gewinn- oder politisch angetriebene Begehrlichkeiten hervor. Das Bankgeheimnis wurde ja bereits kassiert.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Fehleinschätzungen entstehen: Augenscheinliche Verbindungen durch einmalige Website-Besuche zu extremistischen islamischen Kreisen zwecks Bildung einer unabhängigen demokratischen Meinung.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Wer soll überhaupt überwacht werden? Verdachtsunabhängige Überwachung fördert vor allem eins: Misstrauen gegenüber dem Staat. Aufgeklärte Bürger und die wahren
Verbrecher weichen auf freie Verschlüsselungstechniken wie PGP aus, um sich dieser Totalüberwachung zu entziehen.
Sie als gewählter Abgeordneter erhalten das Vertrauen aller Bundesbürger, sich kritisch mit solch einscheidenden, neuen Gesetzgebungen kritisch zu befassen. Dabei werden weder Ihre Emails, Kontobewegungen, Websitebesuche oder persönlichen Gespräche aufgezeichnet, protokolliert und ausgewertet. Ihnen wird per se vertraut. Dieses grundsätzliche Vertrauen Ihnen gegenüber sollte im Gegensatz auch auf die Vertrauensgeber, die Sie gewählt haben, angewandt werden.
Bitte unterstützen Sie daher nicht die Vorratsdatenspeicherung nicht, um die Rechtsstaatlichkeit Deutschlands zu bewahren und einen der wichtigsten Standpfeiler gegenüber Diktaturen wie China oder Nordkorea oder Demokraturen wie den USA oder Russland zu bewahren.
Bitte geben Sie den extremistischen Terroristen, die unser Land bedrohen nicht die Genugtuung, einen wichtigen Schritt in Richtung Polizeistaatlichkeit bewirkt zu haben.
Bitte ignorieren Sie diese Email nicht und nehmen Sie diese ernst - Im Gegenzug erwarten Sie doch, dass auch Sie ernst genommen werden.
Schwimmen Sie nicht mit in der Polemik, Ihre Standhaftigkeit zum Schutz des Vertrauens gegenüber den Bürgern ist eine wichtige Bastion - geben Sie diese nicht auf.
Schützen Sie Privatsphäre, Wirtschaft und die Demokratie in Deutschland.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Matthias Reuter, Hamburg
als mündiger Bürger ersuche ich Ihre Unterstützung im Kampf gegen den verfassungsfeindlichen Vorstoß gegen die Privatsphäre, der angestrengten Vorratsdatenspeicherung.
Sie als verantwortungsvoller Abgeordneter gehören hierbei der wichtigsten Entscheidungsinstanz in unserem Land an und können durch Ihre Entscheidung wesentlich zur Beibehaltung der Rechtsstaatlichkeit beitragen.
Das angegebene Hauptziel der Vorratsdatenspeicherung - die Bekämpfung von Verbrechen und Terrorismus, ist zwar äußerst edel, heiligt aber nicht die Mittel.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Kosten durch die Anhäufung und Speicherung dieser gigantischen Datenmenge entsteht, was vor allem den gesamten Mittelstand bedroht: Wie sollen solche Datenmengen denn indexiert werden oder gar im vernünftigen Zeitraum durchsuchbar sein?
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Begehrlichkeiten entstehen: Der gesamte Datenverkehr, Kreditkartendaten, persönlicher Austausch und Vorlieben, brisante Geschäftsgeheimnisse (z.T. börsenrelevant). Eine zentrale Sammlung aller Daten rufen auch gerne Institutionen, wie das Finanzamt, Polizei ohne Gerichtsbeschluss oder gar verbrecherische, gewinn- oder politisch angetriebene Begehrlichkeiten hervor. Das Bankgeheimnis wurde ja bereits kassiert.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Völlig außer Acht gelassen, welche gigantischen Fehleinschätzungen entstehen: Augenscheinliche Verbindungen durch einmalige Website-Besuche zu extremistischen islamischen Kreisen zwecks Bildung einer unabhängigen demokratischen Meinung.
Stellen Sie sich vor - Die Daten existieren erst einmal.
Wer soll überhaupt überwacht werden? Verdachtsunabhängige Überwachung fördert vor allem eins: Misstrauen gegenüber dem Staat. Aufgeklärte Bürger und die wahren
Verbrecher weichen auf freie Verschlüsselungstechniken wie PGP aus, um sich dieser Totalüberwachung zu entziehen.
Sie als gewählter Abgeordneter erhalten das Vertrauen aller Bundesbürger, sich kritisch mit solch einscheidenden, neuen Gesetzgebungen kritisch zu befassen. Dabei werden weder Ihre Emails, Kontobewegungen, Websitebesuche oder persönlichen Gespräche aufgezeichnet, protokolliert und ausgewertet. Ihnen wird per se vertraut. Dieses grundsätzliche Vertrauen Ihnen gegenüber sollte im Gegensatz auch auf die Vertrauensgeber, die Sie gewählt haben, angewandt werden.
Bitte unterstützen Sie daher nicht die Vorratsdatenspeicherung nicht, um die Rechtsstaatlichkeit Deutschlands zu bewahren und einen der wichtigsten Standpfeiler gegenüber Diktaturen wie China oder Nordkorea oder Demokraturen wie den USA oder Russland zu bewahren.
Bitte geben Sie den extremistischen Terroristen, die unser Land bedrohen nicht die Genugtuung, einen wichtigen Schritt in Richtung Polizeistaatlichkeit bewirkt zu haben.
Bitte ignorieren Sie diese Email nicht und nehmen Sie diese ernst - Im Gegenzug erwarten Sie doch, dass auch Sie ernst genommen werden.
Schwimmen Sie nicht mit in der Polemik, Ihre Standhaftigkeit zum Schutz des Vertrauens gegenüber den Bürgern ist eine wichtige Bastion - geben Sie diese nicht auf.
Schützen Sie Privatsphäre, Wirtschaft und die Demokratie in Deutschland.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Matthias Reuter, Hamburg
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