Warum eine HDTV-Plattform?Weblog
HD-Check.com: Von der Idee zur Umsetzung
Wer sich intensiv mit dem Thema HDTV, insbesondere HD-fähige Displays auseinandersetzt, merkt schnell, dass man nur schwer durch den Urwald an Begrifflichkeiten und Standards durchdringt.
Vertraut man den Werbeaussagen der Hersteller, ist alles in Butter: Jedes Display hat "ultrascharfe Bilder", "satten Sound" und bietet jedem Multimedia-Fan das "perfekte Heimkino-Erlebnis". Dass die Bilder oft ziemlich verruckelt und verwaschen aussehen, der satte Sound über die flachen Fernsehlautsprecher völlig übersteuert ist und bei einem 22 Zoll Display absolut kein Heimkino-Feeling auftreten will, möchte niemand zugeben. Im Gegenteil: Solche Phrasen liest man vom 500 Euro bis 40 000 Euro Modell.

Und noch schlimmer: Kann man schon den werberischen Sprüchen keinen Glauben schenken, geht es mit den Standards fröhlich weiter: Das Zertifikat HD ready impliziert, man kaufe Qualität. Aufgrund der laxen Mindestanforderungen stellt man jedoch sehr krasse optische Unterschiede zwischen den Displays fest. In der Historie wurde mehrfach bekannt, dass einige Displays fälschlicherwiese mit diesem Siegel ausgezeichnet wurden. Das grundsätzliche Problem: Ab 1000 Euro im Jahr ist man dabei und darf das Siegel auf seine Displays kleben. Kontrolliert wird das offiziell von niemanden und falsch ausgezeichnete Geräte haben keine Bußzahlungen zur Folge.
Die Verunsicherung wuchs und so überlegte sich die Industrie pünktlich zur Cebit: Warum nicht ein neues Siegel schaffen, das noch höhere Ansprüche hat. Schade nur, dass hinter dem neuen Siegel FULL HD weder eine Kontrollinstanz, geschweige denn ein fester Standard steckt. So wird dieses Siegel von Hersteller zu Hersteller anders interpretiert.
Doch nicht nur die Marketingabteilungen der Hersteller schaffen Verwirrung: Die Technik selbst erweist sich als überraschend hinterlistig und versteckt sich gekonnt hinter Abkürzungen. Wussten Sie, dass 1080p besser ist als 1080i und dass 720p definitiv schlechter ist als 1080p, dagegen aber ein wahrer Glaubenskrieg entsteht, ob 720p nicht wiederum schlechter ist als 1080i? Stolz, dass Ihr Display 50 und 60 Hz unterstützt? Ein Qualitätsmerkmal ist es jedoch, wenn ein Display darüber hinaus auch 24 Hz widergeben kann. Das ist 26 Hz langsamer in der Bildwiederholfrequenz als der HD ready Standard vorgibt und trotzdem soll es hierdurch zu weniger rucklern kommen - wie kann das sein?
Oder dass Versionsnummern in Videoanschlüssen einzug gehalten haben? Versuchen Sie einmal, mit einem HDMI 1.2 Kabel 1080p Signale zu übertragen - ein reines Glücksspiel. Mit HDMI 1.3 sieht es dann schon besser aus - hoffentlich unterstützt das auch Ihr 2 Jahre alter HD-Fernseher. Zum Vergleich: Der Vorgänger-Anschluss Scart schafft es auf etwa 30 Jahre volle Kompatibilität.
Die verschiedenen Bildverbesserungsmaßnahmen der einzelnen Hersteller mit vielversprechenden Eigennahmen lasse ich lieber außen vor: Neben der mangelnden Vergleichbarkeit verschlimmbessern einige Techniken eher das Bild, weil sie es all zu arg übertreiben und sich weder justieren noch abschalten lassen.
Glücklicherweise wurde die allein dem blanken Wahnsinn zuzuschreibende Implementierung von Overscan bei vielen Herstellern wieder rückgängig gemacht - und als bahnbrechendes Feature verkauft. Gerne würde man diesen Displays das Etikett verpassen: "Großartig - jetzt zu 70% ausgereift!".

Seit Ende 2007 wurden erstmals mehr LCD- als Röhrenfernseher verkauft, was den Trend zu High-Definition bestätigt.
Was bleibt ist das Gefühl der Unsicherheit: Welches Display hat den besten Preis/Leistungsfaktor, welches Display ist das Spitzenmodell und welches Vorgängermodell kann mit den aktuellen Reihen mithalten und ist über Online-Auktionen gebraucht günstig zu erwerben?
Zeit für ein Portal, das Ihnen bei der Auswahl hilft. HD-Check.com soll diese Assistentenrolle übernehmen.

Vertraut man den Werbeaussagen der Hersteller, ist alles in Butter: Jedes Display hat "ultrascharfe Bilder", "satten Sound" und bietet jedem Multimedia-Fan das "perfekte Heimkino-Erlebnis". Dass die Bilder oft ziemlich verruckelt und verwaschen aussehen, der satte Sound über die flachen Fernsehlautsprecher völlig übersteuert ist und bei einem 22 Zoll Display absolut kein Heimkino-Feeling auftreten will, möchte niemand zugeben. Im Gegenteil: Solche Phrasen liest man vom 500 Euro bis 40 000 Euro Modell.

Und noch schlimmer: Kann man schon den werberischen Sprüchen keinen Glauben schenken, geht es mit den Standards fröhlich weiter: Das Zertifikat HD ready impliziert, man kaufe Qualität. Aufgrund der laxen Mindestanforderungen stellt man jedoch sehr krasse optische Unterschiede zwischen den Displays fest. In der Historie wurde mehrfach bekannt, dass einige Displays fälschlicherwiese mit diesem Siegel ausgezeichnet wurden. Das grundsätzliche Problem: Ab 1000 Euro im Jahr ist man dabei und darf das Siegel auf seine Displays kleben. Kontrolliert wird das offiziell von niemanden und falsch ausgezeichnete Geräte haben keine Bußzahlungen zur Folge.
Die Verunsicherung wuchs und so überlegte sich die Industrie pünktlich zur Cebit: Warum nicht ein neues Siegel schaffen, das noch höhere Ansprüche hat. Schade nur, dass hinter dem neuen Siegel FULL HD weder eine Kontrollinstanz, geschweige denn ein fester Standard steckt. So wird dieses Siegel von Hersteller zu Hersteller anders interpretiert.
Doch nicht nur die Marketingabteilungen der Hersteller schaffen Verwirrung: Die Technik selbst erweist sich als überraschend hinterlistig und versteckt sich gekonnt hinter Abkürzungen. Wussten Sie, dass 1080p besser ist als 1080i und dass 720p definitiv schlechter ist als 1080p, dagegen aber ein wahrer Glaubenskrieg entsteht, ob 720p nicht wiederum schlechter ist als 1080i? Stolz, dass Ihr Display 50 und 60 Hz unterstützt? Ein Qualitätsmerkmal ist es jedoch, wenn ein Display darüber hinaus auch 24 Hz widergeben kann. Das ist 26 Hz langsamer in der Bildwiederholfrequenz als der HD ready Standard vorgibt und trotzdem soll es hierdurch zu weniger rucklern kommen - wie kann das sein?
Oder dass Versionsnummern in Videoanschlüssen einzug gehalten haben? Versuchen Sie einmal, mit einem HDMI 1.2 Kabel 1080p Signale zu übertragen - ein reines Glücksspiel. Mit HDMI 1.3 sieht es dann schon besser aus - hoffentlich unterstützt das auch Ihr 2 Jahre alter HD-Fernseher. Zum Vergleich: Der Vorgänger-Anschluss Scart schafft es auf etwa 30 Jahre volle Kompatibilität.
Die verschiedenen Bildverbesserungsmaßnahmen der einzelnen Hersteller mit vielversprechenden Eigennahmen lasse ich lieber außen vor: Neben der mangelnden Vergleichbarkeit verschlimmbessern einige Techniken eher das Bild, weil sie es all zu arg übertreiben und sich weder justieren noch abschalten lassen.
Glücklicherweise wurde die allein dem blanken Wahnsinn zuzuschreibende Implementierung von Overscan bei vielen Herstellern wieder rückgängig gemacht - und als bahnbrechendes Feature verkauft. Gerne würde man diesen Displays das Etikett verpassen: "Großartig - jetzt zu 70% ausgereift!".

Seit Ende 2007 wurden erstmals mehr LCD- als Röhrenfernseher verkauft, was den Trend zu High-Definition bestätigt.
Was bleibt ist das Gefühl der Unsicherheit: Welches Display hat den besten Preis/Leistungsfaktor, welches Display ist das Spitzenmodell und welches Vorgängermodell kann mit den aktuellen Reihen mithalten und ist über Online-Auktionen gebraucht günstig zu erwerben?
Zeit für ein Portal, das Ihnen bei der Auswahl hilft. HD-Check.com soll diese Assistentenrolle übernehmen.
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