Virtuelles privates Netzwerk

Clienteinrichtung unter Ubuntu / Linux 6.10 Edgy Eft

Linux bietet komfortable Mittel zur Einrichtung einer VPN-Verbindung - Sogar das PPTP-Protokoll von Windows wird unterstützt, so dass sich ein Linux-Rechner problemlos mit jedem Windows-VPN-Server verbinden kann. Diese Verbindungseinrichtung wird hier beschrieben. Als Linux-Distribution wurde das populäre Ubuntu in der Edgy Eft Edition Version 6.10 gewählt, der Weg sollte aber auch für andere Distributionen genügend Anhaltspunkte liefern.

Programm unserer Wahl ist KVpnc - hierbei handelt es sich eigentlich nur um ein Frontend für Kommandozeilentools. Neben KVpnc muss man sich also für das jeweilige VPN-Protokoll die passenden Verbindungstools installieren.

Installation der nötigen Programme
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Doch zunächst die Installation von KVpnc: Diese gestaltet sich unter Ubuntu sehr einfach: Unter Anwendungen->Hinzufügen/Entfernen->Internet->KVpnc ein Häkchen gesetzt und auf OK geklickt, befindet sich das Programm schon installiert im System.

vpn_client_linux_02.png

Da bei der Einrichtung von VPN-Verbindungen Admin-Rechte benötigt werden, muss noch kurz die Verknüpfung angepasst werden. Hierzu reicht, unter System->Einstellungen->Menüstruktur->Internet->Rechtsklick auf KVpnc->Eigenschaften->Befehl auf gksudo kvpnc zu ändern.

vpn_client_linux_03.png

Für eine Verbindung zu einem Windows-VPN-Server werden noch die Verbindungstypen pppdcapiplugin, sowie pptp-linux benötigt. Hierzu einfach die Konsole unter Anwendungen->Systemwerkzeuge starten und die folgenden Befehle eingeben:

sudo apt-get install pppdcapiplugin
sudo apt-get install pptp-linux

Einrichtung der VPN-Verbindung
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Nun ist es soweit: Die eigentliche Verbindung wird im KVpnc eingerichtet. Dafür bietet KVpnc einen komfortablen Assistenten unter Profil->Neues Profil (Assistent). Nach dem Abnicken der Begrüßungsformel durch Klicken auf Weiter, wird als VPN-Typ Microsoft PPTP gewählt.

Die folgenden Einstellungsmöglichkeiten können übersprungen werden, so dass im nächsten Fenster Benutzername und Passwort für die Verbindung eingetragen werden können. Diese Benutzerdaten werden über den VPN-Server festgelegt und sind beim Administrator des Servers zu erfragen.

Beim nächsten Fenster einfach unter Entferntes Netzwerk die IP-Adresse des VPN-Servers angeben. Das darauf folgende Fenster verlangt einen Namen und optional eine Beschreibung zur Verbindung. Als Verbindungsgateway wird, falls nicht anders vom VPN-Server-Administrator vorgegeben, die gleiche IP-Adresse angegeben, wie beim VPN-Server.

Unter Verbindungsstatustest werden die Standardwerte beibehalten, so dass im folgenden Fenster ein Häkchen bei Verbinden nach Erstellen des neuen Profils ausgewählt werden kann. Nach Beenden des Assistenten sollte nun erfolgreich eine Verbindung zum VPN-Server hergestellt werden. Das neue Profil befindet sich nun auch in der Profilliste und kann später jederzeit erneut ausgewählt werden.

Netzwerknutzung & IP-Adressen
vpn_client_linux_05.png

Unter Orte->Computer kann man nun in der Adresszeile die IP-Adressen der Rechner im entfernten Netzwerk angeben. Diese müssen unter Linux jedoch mit einem smb:// angeführt werden. Im Grunde sollten alle Rechner im entfernten Netzwerk unter deren dortigen IP-Adressen auch per VPN erreichbar sein. Sollte der VPN-Server aber auch gleichzeitig ein Dateiserver sein, erhält dieser eventuell in der VPN-Verbindung eine andere IP-Adresse zugeteilt.

Weitere Informationen
VPN Client-Einrichtung unter Windows XP Prof. SP2

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